{"id":4089,"date":"2018-06-28T17:00:25","date_gmt":"2018-06-28T15:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/amazingy.com\/magazine\/?p=4089"},"modified":"2019-03-25T15:48:44","modified_gmt":"2019-03-25T14:48:44","slug":"sunscreen-uv-filters-nano-particles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/de\/sunscreen-uv-filters-nano-particles\/","title":{"rendered":"Lass uns mal reden: Der Sonnenschutz \u2014 Alles was man dar\u00fcber wissen sollte"},"content":{"rendered":"<h4><b>Das Thema Sonnenschutz wird immer wieder kontrovers diskutiert. Auch bei Amazingy erhalten wir jeden Monat dutzende Fragen zu diesem Thema, also dachte ich, es sei an der Zeit einen Artikel dar\u00fcber zu schreiben, was ich alles \u00fcber Sonnenschutzmittel gelernt habe.<\/b><\/h4>\n<p>Ich habe mich entschieden, Tipps aus Haus- und Gartenapotheke so weit wie m\u00f6glich zu vernachl\u00e4ssigen: Jeder sagt etwas anderes und es ist nicht leicht herauszufiltern, was wahr oder falsch ist. Stattdessen habe ich mir so viele wissenschaftlich gepr\u00fcfte Berichte zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt, wie ich finden konnte. (<em>\u00dcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen, dass ich w\u00e4hrend der Arbeit an diesem Artikel auf einem Koffein- und Schokoladeninduzierten Energietrip war.<\/em>)<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte allerdings deutlich machen, dass ich weder Mediziner noch Experte in diesem Bereich bin. Ich bin nur der Typ, der sich auf seinen gesunden Menschenverstand verl\u00e4sst. Falls ich einen Fehler gemacht haben sollte, werde ich den Artikel jederzeit editieren, obwohl ich ziemlich sicher bin, dass der Inhalt auf den aktuellsten, wissenschaftlichen Forschungen basiert.<\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Keine Lust, diesen langen Artikel zu lesen? Scrollt runter und lest nur die Zusammenfassung und Tipps.<\/span><\/i><\/p>\n<h2><b>Breitband-Sonnenschutz<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ultraviolette Strahlung, die auf die Erde trifft, l\u00e4sst sich in UVA (320-400nm) sowie UVB (290-320nm) unterteilen. Am einfachsten kann man sich den Unterschied wie folgt merken: UVA-Strahlung l\u00e4sst einen altern, UVB-Strahlung verbrennt einen. Inwieweit man UV-Strahlung ausgesetzt ist, h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren wie Ort, Jahres- oder Tageszeit sowie atmosph\u00e4rischem Zustand (Wolken, Smog, Verschmutzung) ab. Ein Beispiel: W\u00e4hrend du einen fruchtigen, alkoholfreien (<em>yeah, right!<\/em>) Cocktail (gesch\u00fcttelt, nicht ger\u00fchrt) in der sommerlichen Mittagssonne am Strand von Barcelona trinkst, setzen sich die Strahlen aus 94% UVA und 6% UVB zusammen.<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Hinweis: UVC-Strahlen erreichen nicht die Erdoberfl\u00e4che, da diese komplett von der Ozonschicht absorbiert werden.\u00a0<\/span><\/i><em><span style=\"font-weight: 400;\">(Im Moment auf jeden fall noch\u2026)<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Traditionell standen UVB-Strahlen im Fokus \u2013 verhindere Sonnenbrand und alles ist gut! Daraus entwickelte sich auch der bekannte <em>Lichtschutzfaktor<\/em>\u00a0(LSF), der beschreibt wie stark ein Produkt vor Sonnenbrand, also vor allem vor UVB-Strahlen, sch\u00fctzt. Das ist zum Teil der Grund, warum viele Sonnencremes immer noch nicht ausreichend gegen UVA-Strahlen sch\u00fctzen. Das ist ein Problem, da UVA-Strahlen zwar keinen Sonnenbrand verursachen, die Haut aber dennoch nachhaltig, aber zun\u00e4chst unbemerkt sch\u00e4digen. UVA-Strahlen f\u00f6rdern nicht nur fr\u00fchzeitige Hautalterung (<em>oh Nein, die ersten Falten! Her mit der BB-, CC-, DD-Creme, aber fix, Darling!<\/em>), sondern erh\u00f6hen auch das Risiko an Photodermatitis oder Hautkrebs zu erkranken. UVA-Strahlen k\u00f6nnen zudem Glas durchdringen und erreichen auch die tiefsten Hautschichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wer nach einem Tag in der Sonne jemals krebsrot aussah, dem sind die kurzfristigen Effekte der UVB-Strahlen sehr wohl bekannt. Sonnenbrand kann von leichten R\u00f6tungen bis zu ernsthaften Verbrennungen variieren. L\u00e4ngerfristig wird die Haut degenerative Zeichen von sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen zeigen: fr\u00fchzeitige Hautalterung, aber auch Sch\u00e4digungen des Gewebes und der N\u00e4hrstoffversorgung der Haut sind bekannte Folgen chronischen Sonnenbadens. Und dann gibt es da noch das gro\u00dfe K-Wort, dass uns allen Angst einjagt: Krebs.<\/span>\u00a0<strong>Mittlerweile werden UVA- und UVB-Strahlen als krebserregend eingestuft, UV-Strahlung gilt somit allgemein als Karzinogen.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Sonnenschutzmittel, auf denen \u2018Breitbandspektrum\u2019, \u2018Multispektrum\u2019 oder \u2018UVA\/UVB-Schutz\u2019 vermerkt ist, enthalten \u00fcblicherweise Inhaltsstoffe wie stabilisiertes <em>Avobenzone<\/em>, <em>Ecamsule<\/em>, <em>Oxybenzon<\/em>, <em>Titaniumdioxid<\/em> und <em>Zinkoxid<\/em>, die zus\u00e4tzlich auch gegen UVA-Strahlen sch\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<h3><b>Was f\u00fcr eine Rolle spielt der LSF?<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der LSF-Faktor hingegen spezifiziert den Schutz gegen UVB-Strahlen. Konkret hei\u00dft das: LSF 15 filtert ca. 93% der UVB-Strahlen, LSF 30 sogar 97%, SPF 50 98% (nur 1% mehr!) der UVB-Strahlen. Da der LS-Faktor demnach irref\u00fchrend ist, hat die EU mittlerweile alle Labels \u00fcber LSF 50 verboten. Der amerikanische Verbraucherschutz ( FDA) arbeitet ebenfalls an einer solchen Einschr\u00e4nkung. In der EU sind zudem Angaben wie \u2018<em>kompletter Schutz<\/em>\u2019, \u2018<em>100% Schutz<\/em>\u2019, \u2018<em>Sunblock<\/em>\u2019 und \u2018<em>Schutz den ganzen Tag \u00fcber<\/em>\u2019 (und \u00e4hnliche Marketing-Strategien dieser Art) untersagt.<\/span><\/p>\n<p><strong>Daher mein Tipp:<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">LSF 15 ist ein guter Start, da dieser 93% der UVB-Strahlen blockiert. An sonnigen Tagen oder wenn ihr l\u00e4ngere Zeit drau\u00dfen verbringt, lohnt sich der Griff zum LSF 30. Alles \u00fcber LSF 50 scheint Nonsens zu sein:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>LSF 15 erm\u00f6glicht noch rund 7% der UVB-Strahlen durch die Haut zu dringen.<\/li>\n<li>LSF 30 erm\u00f6glicht noch rund 3% oder UVB-Strahlen durch die Haut zu dringen.<\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">LSF 60 erm\u00f6glicht noch rund 2% der UVB-Strahlen durch die Haut zu dringen.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es l\u00e4sst sich demzufolge behaupten, dass Produkte mit einem h\u00f6heren LSF eher einer Marketingstrategie unterliegen und keinen wesentlich besseren Sonnenschutz gew\u00e4hrleisten. Ihr erhaltet einen besseren Sonnenschutz mit einem richtig angewendeten, mittleren LSF als mit einem h\u00f6heren LSF, der falsch angewendet wird. Und darin liegt auch gleich das n\u00e4chste Problem: fast niemand verwendet genug Sonnenschutzmittel oder wiederholt das Auftragen nach einer gewissen Zeit.<\/span><\/p>\n<h2><b>So verwendet man Sonnencreme korrekt &amp; effizient<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der LSF berechnet sich aus einer Dosis von ca. 30 ml (1 oz) f\u00fcr den ganzen K\u00f6rper \u2013 ganz sicher viel mehr als die meisten von uns an einem normalen Strandtag verwenden. Es wird also eine unzureichende Menge Sonnencreme in Erwartung des angezeigten LSF aufgetragen. Anwendungsbeobachtungen beweisen, dass der eigentliche Sonnenschutz vor allem dadurch limitiert wird, dass zu wenig Produkt in zu langen, zeitlichen Abst\u00e4nden verwendet wird.<\/span><\/p>\n<p><b>Ein EWG-Report illustriert die Konsequenzen durch inad\u00e4quat aufgetragene Sonnenschutzmittel, basierend auf der Verwendung von nur einem Viertel der empfohlenen Menge:<\/b><\/p>\n<table border=\"1\" width=\"700\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"120\"><strong>Angegebener LSF<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\"><strong>Durchschnitt-LSF 0.5mg\/cm2<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"180\"><strong>%-Prozent der Strahlen, die noch auf die Haut treffen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">15<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">2<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">50%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">30<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">2.3<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">43%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">50<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">2.6<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">38%<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">100<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">3.2<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">31%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Statistik gibt ein komplett anderen Sonnenschutz an, obwohl LSF 30 eigentlich nur noch 4% der Strahlen durchlassen sollte. (<em>Kein Wunder, dass sich viele trotz Sonnenschutzmittel einen Sonnenbrand zuziehen&#8230;<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In den USA bestimmten seit 2012 die FDA-Richtlinien, dass Sonnenschutzmittel nur mit \u2018Breitspektrumschutz\u2019 ausgezeichnet sein d\u00fcrfen, wenn diese auch tats\u00e4chlich gegen UVA- als auch UVB-Strahlen sch\u00fctzen. Wenn also ein Produkt aus den USA einen Breitbandschutz verspricht, ist der Unterschied zu europ\u00e4ischen Sonnenschutzmittel verschwindend gering. Ein amerikanisches Sonnenschutzmittel mit dem LSF 30 hat daher auch in etwa den gleichen LSF wie ein vergleichbares, europ\u00e4isches Produkt. (<em>Es wird \u00fcberfl\u00fcssig zu erw\u00e4hnen, dass alle <a href=\"https:\/\/amazingy.com\/index.php?subcats=Y&amp;pcode_from_q=Y&amp;pshort=Y&amp;pfull=Y&amp;pname=Y&amp;pkeywords=Y&amp;search_performed=Y&amp;search_id=&amp;q=sunscreen&amp;dispatch=products.search&amp;sl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LSF-Produkte auf Amazingy<\/a> auch einen Breitbandschutz bieten!<\/em>)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie dem auch sei: Sollte eure Haut nach dem Sonnenbaden mit R\u00f6tungen, Juckreiz, Pusteln, Blasen oder Verschorfungen reagieren, schmerzen oder gar bluten, dann habt ihr wahrscheinlich eine Form von Sonnenallergie. Die Art und Menge von Sonnenschutz, die ihr in diesem Fall ben\u00f6tigt, um euere Haut ausreichend zu sch\u00fctzen, kann von den oben genannten Informationen abweichen.\u00a0<\/span> <i><span style=\"font-weight: 400;\">In einem bald folgenden Artikel werden wir uns etwas intensiver mit dem Thema Sonnenallergie befassen.<\/span><\/i><\/p>\n<h2><b>UV-Filter: physikalisch oder chemisch<\/b><\/h2>\n<h2><b>?<\/b><\/h2>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">UV-Filter reduzieren die Menge ultravioletter Strahlung, die in die Hautschichten eindringt durch Reflexion, Zerstreuung oder Umwandlung in Hitze.<\/span><\/i><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Partikel von <strong><em>Titaniumdioxid<\/em><\/strong> (TiO2) sowie <strong><em>Zinkoxid<\/em><\/strong> (ZnO) funktionieren als physikalische UV-Filter. Diese physikalischen, also nicht-organischen, Barrieren blockieren die Sonne durch Partikel, die die Sonne reflektieren und so die UV-Strahlen zerstreuen. Einfach ausgedr\u00fcckt, agieren die Partikel als tausende kleine Spiegel auf der Haut. Physikalische Barrieren sind beinahe perfekter Sonnenschutz: Sie sch\u00fctzen vor UVA- und UVB-Strahlen, wirken sofort, sind stabil, gelten als unbedenklich und ver\u00e4ndern nicht ihre Struktur (das bedeutet, dass sie auch nach dem Schwimmen oder wenn man schwitzt ihre Wirkungsweise nicht einb\u00fc\u00dfen).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Warum also nutzen wir diese Filter nicht die ganze Zeit? Das liegt vor allem an dem unbeliebten Wei\u00dfeffekt, den Zinkoxid- als auch Titaniumdioxidpartikel auf der Haut hinterlassen. Die eigentlich wei\u00dfen Partikel werden daher auf eine Gr\u00f6\u00dfe von ca. 200 nm (Millionstel eines Millimeters) \u2018verkleinert\u2019, um diese transparenter auf der Haut zu machen. Physikalische UV-Filter finden sich in konventionellen Sonnenschutzprodukten mit einem h\u00f6heren LSF als 25.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Au\u00dferdem sind physikalische Filter in den meisten nat\u00fcrlichen\/organischen Sonnenschutzprodukten enthalten, da diese chemische Filter \u00fcberfl\u00fcssig machen. <strong>Physikalische Filter werden auch von sensibler oder allergischer Haut vertragen und sind auch f\u00fcr Kinderhaut geeignet.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><em><strong>Zinkoxid <\/strong><\/em>wird im Allgemeinen als sehr sicher angesehen. In vielen Hautpflegeprodukten wird es bereit seit langer Zeit ohne Probleme verwendet\u00a0\u2013 au<span style=\"font-weight: 400;\">\u00df<\/span>erdem ist kaum jemand darauf allergisch. Es ist entz\u00fcndungshemmend und kann bei Akne echte Wunder bewirken (weshalb der Wechsel von herk\u00f6mmlichem Make-up zu <a href=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/de\/wie-verwende-ich-mineral-foundation-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mineral-Make-up<\/a> die Ausbr\u00fcche herabsetzen kann). <em>Zinkoxid<\/em>\u00a0legt sich einfach auf die Haut, wird also nicht absorbiert oder verstopft die Poren und kann bei empfindlicher Haut verwendet werden. Es ist z.B. der Hauptinhaltstoff von Cremes gegen Windelausschlag, denn es heilt die Haut indem es vor \u00e4u\u00dferer W\u00e4rme &amp; Feuchtigkeit gesch\u00fctzt wird. Man kann es ebenfalls in kleinen Mengen ohne Probleme einnehmen; es wird sogar als N\u00e4hrstoff zu einigen Getreide- &amp; Vitaminpillen hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In Sonnenschutzprodukten wird Zinkoxid wegen seiner starken UV Breitbandschutzwirkung und Stabilit\u00e4t verwendet. Der Mineralstoff ver\u00e4ndert sich nicht und auch nach Stunden des Sonnenbadens wirkt es wie beim Auftragen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>Auf dem folgendem Bild l\u00e4sst sich die Wirkung ablesen, wei\u00df steht f\u00fcr \u2018vor dem Sonnenbad\u2019, schwarz f\u00fcr \u2018nach dem Sonnenbad\u2019.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ZnO-based-sunscreen-before-and-after-UV-irradiation.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/ZnO-based-sunscreen-before-and-after-UV-irradiation-300x208.jpg\" alt=\"ZnO based sunscreen before and after UV irradiation\" width=\"300\" height=\"208\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><b>Titaniumdioxid<\/b><\/em><span style=\"font-weight: 400;\"> hingegen ist etwas umstritten, obwohl es \u2013 korrekt angewendet \u2013 ebenfalls als ein unbedenklicher Inhaltsstoff angesehen wird. Man wird es nicht glauben, aber <em>Titaniumdioxid<\/em> findet sich \u00fcberall und wahrscheinlich verwendet es jeder von uns, ohne es \u00fcberhaupt zu wissen. 4,5 Millionen Tonnen davon werden jedes Jahr produziert und wird in einer Reihe von Produkten \u2013 von Farbe \u00fcber S\u00fc\u00dfigkeiten, Zahnpasta, Solarzellen, Vitaminpillen und Schutz gegen Smog f\u00fcr Hochh\u00e4user verwendet. Und wusstet ihr, dass es sogar einen Gro\u00dfteil der Schadtsoffe aus Zigarettenrauch filtert?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Problem mit <em>Titaniumdioxid<\/em> ist seine phototoxische Eigenschaft. Je kleiner die Partikel sind, umso problematischer ist es auf atomarer Ebene. Um photochemische Aktivit\u00e4ten zu verhindern (mit anderen Worten, um <em>Titandioxid<\/em> in seiner chemischen Struktur zu stabilisieren), sind Sonnenschutzhersteller dazu \u00fcbergegangen, diese Partikel mit tr\u00e4gen, unorganischen Stoffen wie <em>Aluminiumoxid<\/em>, <em>Aluminiumhydroxid<\/em>\u00a0\u2013 beide nicht zu verwechseln mit dem umstrittenen <em>Aluminiumhydroxychlorid\u00a0\u2013<\/em>\u00a0hydriertem Silica oder\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/de\/inhaltsstoffe-auf-dem-pruefstand-mikroplastik-kosmetik\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Polymers<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> zu ummanteln. Anschlie\u00dfend folgt eine weitere Ummantelung mit organischen Substanzen wie Stearins\u00e4ure, um das Produkt wasserabweisend und somit l\u00e4nger wirksam zu gestalten. Klingt eigentlich ganz gut, oder? Beinahe! <strong>Neuste Studien zeigen, dass Chlor in Swimmingpools diese Ummantelung zerst\u00f6rt und somit die Nano-Titaniumdioxid-Partikel wieder freilegen. <\/strong>Diese Produkte sind zwar ideal f\u00fcr Feuchtigkeitscremes mit Lichtschutzfaktor da sie sehr transparent sind und gleichzeitig einen hervorragenden Schutz bieten, jedoch empfehle ich sie nicht in normalen Sonnenschutzmitteln, die Sie im Urlaub verwenden.<\/span><\/p>\n<p><em><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr mehr Infos zu Titaniumdioxid siehe Notiz 1 am Ende dieses Artikels.<\/span><\/em><\/p>\n<h3><b>Das Problem mit Nano-Partikeln: von Zinkoxid bis <em>Titandioxid<\/em><\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zun\u00e4chst einmal, es kommt nicht immer auf die Gr\u00f6\u00dfe an: nicht die Partikelst\u00e4rke ist gef\u00e4hrlich \u2013 wir essen tagt\u00e4glich tausende, harmlose Nano-Partikel. In manchen Verbindungen k\u00f6nnen Nano-Partikel aber sehr wohl gef\u00e4hrlich sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die meisten Hersteller produzieren f\u00fcr die kosmetische Nutzung 3 St\u00e4rken von <em>Zinkoxid<\/em>: USP1, eine Mikrogr\u00f6\u00dfe und eine Nano-Gr\u00f6\u00dfe. Die Gr\u00f6\u00dfen lassen sich mit einem Fu\u00dfball, einem Tennisball und einer Murmel vergleichen, nur tausendmal kleiner. Hersteller nutzen die USP1-Gr\u00f6\u00dfe als Ausgangsstoff f\u00fcr die Herstellung der anderen beiden St\u00e4rken, die durch weitere Verarbeitung als Derivate entstehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein Nano-Partikel ist ein Partikel, der kleiner als 100 Nanometer (Billionstel eines Meters) ist. Ob ein Puder \u2018non nano\u2019 ist, l\u00e4sst sich kaum feststellen, da es nahezu unm\u00f6glich ist nachzuweisen, ob ein Produkt 100% frei von Nano-Partikeln ist. Zudem sind viele Partikel nicht kugelf\u00f6rmig, sodass eine Vermessung sich als besonders schwierig gestaltet. Die FDA hat sich bisher noch nicht zu dieser Problematik ge\u00e4u\u00dfert und unterscheidet daher nicht zwischen \u2018nano\u2019 oder \u2018non nano\u2019. In der EU steht \u2018non nano\u2019 f\u00fcr einen \u2018Partikel mit der Gr\u00f6\u00dfe \u00fcber 100nm\u2019 und seit Juli 2013 muss die Verwendung von Nano-Technologie auf der Verpackung ersichtlich sein. In Australien wird ein Produkt als \u2018non nano\u2019 bezeichnet, wenn mehr als 90% der Partikel \u00fcber 100nm gro\u00df sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Bei Nano-Partikeln von <em>Titaniumdioxid<\/em> und <em>Zinkoxid<\/em> spalten sich die Geister. W\u00e4hrend einige Wissenschaftler behaupten, diese seien potentiell gesundheitssch\u00e4dlich, weisen andere darauf hin, dass dieser Fakt bisher nicht erwiesen ist. Neueste Studien deuten darauf hin, dass Nano-Partikel nicht gef\u00e4hrlich sind so lange diese nicht inhaliert werden \u2013 potentiell sind sie bedenklicher in Sprays als in Cremes.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Einige <em>Zinkoxid<\/em>-Hersteller und Sonnenschutzmarken verkaufen Sonnenschutzmittel mit aktiven UVF-Filtern wie <em>ZinClear IM50<\/em>. Dieses angebliche \u201enon nano\u201c-Zinkoxid ist komplett transparent. Das ist es tats\u00e4chlich, aber kann es dann \u2018non nano\u2019 sein?\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/nano.foe.org.au\/sunscreen-scandal-questions-and-answers\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wohl kaum.<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> Es wird eine Technik verwendet, bei der viele Nano-Partikel verklumpt werden. <strong>W\u00fcrde ich also ein Produkt mit Nano-Partikeln verwenden? In Sprays: Nein. In Cremes: Hin und wieder, aber nicht tagt\u00e4glich.<\/strong><\/span><\/p>\n<h3><b>Chemische UV-Filter<\/b><\/h3>\n<p><strong>Chemical (organic) barriers\u00a0<\/strong> <span style=\"font-weight: 400;\">filtern und absorbieren UV-Strahlung. Ihre chemische Beschaffenheit konvertiert UV-Strahlung zu Hitze. In ihren chemischen Eigenschaften und der F\u00e4higkeit UVA, UVB oder beide Strahlungen zu absorbieren, k\u00f6nnen die verschieden Filter stark variieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Studien belegen, dass viele Sonnenschutzmittel chemische Inhaltsstoffe enthalten, die eine \u00f6strogen\u00e4hnliche Wirkung besitzen, somit das Hormonsystem durcheinander bringen und krebserregend sein k\u00f6nnen. <em>Octyl-Methoxycinnamate<\/em> beispielsweise wirkt \u00f6strogen und st\u00f6rt die Hormonbildung in der Schilddr\u00fcse. Auch <em>Homosalate<\/em> \u2013 ebenfalls ein endokrin aktiver UVB-Blocker \u2013 sind in den meisten Sonnenschutzprodukten zu finden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><em>Retinyl Palmitate<\/em> (oder Retinol), eine Form von Vitamin A, ist in ca. 20% aller Sport-Sonnenschutzmittel zu finden, steht aber auch im Verdacht, in Verbindung mit Sonnenlicht, die Entwicklung von Hauttumore und L\u00e4sionen zu f\u00f6rdern (gem\u00e4\u00df der <em>Environmental Working Group<\/em>). In den USA wird weiterhin <em>Oxybenzone<\/em> in vielen Sonnenschutzprodukten verwendet, obwohl die hormonst\u00f6renden Eigenschaften bekannt sind und dieser Inhaltsstoff mittlerweile in vielen L\u00e4ndern verboten ist. (<em>Tipp: in den USA solltet ihr ausschlie\u00dflich organisch-nat\u00fcrliche Sonnenschutzprodukte kaufen, die physikalische Filter enthalten!<\/em>)<\/span><\/p>\n<h3><b>Studie aus der Schweiz: R\u00fcckst\u00e4nde von UV-Filtern in der Muttermilch?<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine Schweizer Studie hat an wenigen Testpersonen potenzielle Nebenwirkungen von UV-Filtern getestet. Die Belastung ist f\u00fcr Menschen hoch, da UV-Filter in Sonnenschutzmitteln schnell durch die Haut absorbiert werden. Und tats\u00e4chlich: Der UV-Filter BP-3 wurde in 96% der Urinproben gefunden und verschiedenste andere UV-Filter in 85% der Muttermilchproben. Der logische n\u00e4chste Schritt w\u00e4re also zu untersuchen, ob die Aufnahme von UV-Filtern einen nachteiligen Effekt auf die Entwicklung von F\u00f6ten und Kinder haben k\u00f6nnte. Eine derartige Studie wurde, soweit ich wei\u00df, aber noch nicht durchgef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<p><b>\u201cIn welchem Ma\u00dfe beeinflusst der individuelle Lebensstil die Konzentration von Chemikalien in der Muttermilch?\u201c<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> bildete die Grundlage f\u00fcr den Fragebogen der Schweizer Studie. Die Fragen konzentrierten sich vornehmlich auf die Verwendung von Kosmetikprodukten; Information \u00fcber eine Korrelation zwischen Inhaltsstoffen in Kosmetika und deren Nachweisbarkeit im menschlichen K\u00f6rper waren limitiert und im Falle von UV-Filtern nicht vorhanden.\u00a0<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr jedes Kind wurde eine durchschnittliche Tagesdosis jedes chemischen Inhaltsstoffes anhand der Konzentration in der Muttermilch ermittelt. Dabei wurden Fettgehalt der Milchproben, die t\u00e4gliche Menge der aufgenommen Muttermilch sowie das K\u00f6rpergewicht des Kindes ber\u00fccksichtigt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Einige S\u00e4uglinge nahmen t\u00e4glich PCBs und mehrere Organochlorpestizide auf (die f\u00fcr ihre hohe Toxizit\u00e4t, langsamen Abbau und Bioakkumulation bekannt sind), die weit \u00fcber den Environmental Protection Agency (EPA)-Zertifikaten der USA lagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Margret Schlumpf und Walter Lichtensteiger, die dieses Studie leiteten, sagen dazu:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong>\u201c<b>Untersuchungen \u00fcber Hormonsystem-St\u00f6rer (chemische Inhaltsstoffe, die das Hormonsystem negativ beeinflussen) zeigen, dass es von \u00e4u\u00dferster Wichtigkeit ist mehr Informationen zu der simultanen Aufnahme von endokrin-aktiven Stoffen zu sammeln, da diese Inhaltsstoffe in Kombination untereinander sch\u00e4dlich wirken k\u00f6nnen. Diese Informationen sind besonders relevant, um m\u00f6gliche Sch\u00e4digungen bereits im Mutterbauch und in fr\u00fchen Lebensphasen zu verhindern. Muttermilch wurde als Untersuchungsgegenstand gew\u00e4hlt, da diese direkte Informationen \u00fcber den S\u00e4ugling sowie indirekte Informationen \u00fcber die Mutter und die Aufnahme verschiedener Stoffe w\u00e4hrend der Schwangerschaft liefert.<\/b>\u201d<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Bedeutet das, dass alle chemischen Stoffe in unserem K\u00f6rper \u00fcber die Haut aufgenommen werden? Nein. Jedoch k\u00f6nnen mehr und mehr Chemikalien nicht mehr aus dem Trinkwasser gefiltert werden, sodass diese ebenfalls \u00fcber die Nahrung aufgenommen und in unserem Gewebe gespeichert werden.<\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Nicht zuletzt sind Sonnenschutzprodukte mit chemischen UV-Filter mitverantwortlich f\u00fcr die Zerst\u00f6rung der Korallenriffe. Dazu Notiz 2 am Ende dieses Artikels.<\/span><\/i><\/p>\n<h2><b>Der beste Sonnenschutz?<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Besonders wenn du die <a href=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/de\/fuellst-du-deinen-vitamin-d-speicher-auf-ganz-ohne-sonnenbrand\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">vielen Vorteile des Sonnenlichts ohne Schaden erhalten m\u00f6chtest,<\/a> schl\u00e4gt <em>Zinkoxid<\/em> alle andere aktiven Inhaltsstoffe und bietet den besten Breitbandschutz aller bekannten UV-Filter. Ummanteltes <em>Titaniumdioxid<\/em> folgt und kann ebenfalls als Breitbandschutz bezeichnet werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie ihr in der Grafik sehen k\u00f6nnt, bietet <em>Zinkoxid<\/em> einen guten Schutz bei 290-400nm. Manche gehen sogar davon aus, dass es bis 700nm ausreichend sch\u00fctzt. <em>Titaniumdioxid<\/em> sch\u00fctzt sicher bei 290-350nm, aber nicht ausreichend bei 350-400nm &#8211; besonders in mikrofeinen Formen. Beide Stoffe filtern auch UVC-Strahlen.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ActivesChartBeyondCoastal-a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3995 aligncenter\" src=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ActivesChartBeyondCoastal-a.jpg\" alt=\"Active Ingredients in Sunscreen and their protection\" width=\"350\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/mag.amazingy.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ActivesChartBeyondCoastal-a.jpg 350w, https:\/\/mag.amazingy.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/ActivesChartBeyondCoastal-a-300x145.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i><span style=\"font-weight: 400;\">Von der FDA:<\/span><\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/FDA-comparison.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3996 aligncenter\" src=\"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/FDA-comparison.jpg\" alt=\"FDA comparison\" width=\"445\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/mag.amazingy.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/FDA-comparison.jpg 445w, https:\/\/mag.amazingy.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/FDA-comparison-300x262.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><b>Warum verbrennen Pflanzen eigentlich nicht?<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es gibt viele nat\u00fcrliche \u00d6le, die aufgrund der enthaltenden Antioxidantien vor UV-Strahlungen sch\u00fctzen. Werden diese Pflanzen\u00f6le den Sonnenschutzcremes hinzugef\u00fcgt, kann im Gegenzug auf konventionelle UV-Filter verzichtet und dennoch ein hoher LSF erreicht werden. Marken wie <a href=\"https:\/\/amazingy.com\/de\/salt-and-stone-kosmetik.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Salt &amp; Stone<\/a>,\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/amazingy.com\/de\/algamaris-bestellen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Laboratoires de Biarritz &#8211; Alga Maris<\/a><span style=\"font-weight: 400;\">,\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/amazingy.com\/de\/bio-naturkosmetik-koerper\/bio-sonnencreme-ohne-nano-parabene-chemie-natur\/naturlicher-biologischer-sonnenschutz\/natural-sunscreen-soleo-organics.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">Soleo Organics<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, und\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/amazingy.com\/de\/eco-cosmetics-bestellen-online.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">Eco Cosmetics<\/span><\/a> <span style=\"font-weight: 400;\">nutzen diese Wirkungsweise zu ihrem Vorteil. Hier einige Beispiele nat\u00fcrlicher \u00d6le mit LSF:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><strong>rotes Himbeerkernn\u00f6l<\/strong> \u2013 LSF\u00a020-30<\/li>\n<li><strong>Karottenkern &amp; Weizenkeim\u00f6l<\/strong> \u2013 LSF 15-20<\/li>\n<li><strong>Haselnuss\u00f6l<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0LSF\u00a010-15<\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Traubenkern, Macadamia, Jojoba, Sesam, Reiskleie, Hanf, Avocado-und Erdnuss\u00f6l<\/strong> \u2013 LSF zwischen 3 und 10<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das rote Himbeerkern\u00f6l hat einen unglaublichen hohen LSF. Das liegt an der au\u00dfergew\u00f6hnlich hohen Konzentration an Alpha- und Gamma-Tocopherol (aka Vitamin E), Vitamin A sowie Omega-3- und Omega-6-Fetts\u00e4uren. Neuste Studien zeigen, dass das \u00d6l neben UVB auch UVC-Strahlen absorbieren kann, es lie\u00dfe sich daher in Breitband-Sonnenschutzmitteln verwenden. Warum verwenden wir dann nicht einfach Karotten- und Himbeerkern\u00f6l als Lichtschutz? Leider ist das nicht so einfach, da die \u00d6le in ihrer Molekularstruktur nicht stabil sind und zu schnell auf der Haut oxidieren. Sie k\u00f6nnen den Lichtschutzfaktor einer bereits formulierten Creme nur zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen, das ist alles.<\/p>\n<blockquote><p><strong>\u201cUnsere gesamte Produktpalette bietet durch die pflanzlichen Eigenschaften einen nat\u00fcrlichen Sonnenschutz. Wir empfehlen unser Replenishing Serum f\u00fcr K\u00f6rper und Gesicht vor, nach und w\u00e4hrend des Aufenthalts in der Sonne aufzutragen. Das n\u00e4hrende Treatment Oil sowie unsere Day Cream bieten einen leichten Sonnenschutz f\u00fcr das Gesicht mit einem nat\u00fcrlichen LSF von 3 bis 4.\u201d<\/strong>\u00a0<strong>\u2014 Dr. Alkaitis<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<h1><b>Schlussfolgerung und ein paar Tipps:<\/b><\/h1>\n<ul>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Verwendet immer Sonnenschutz, wenn ihr euch l\u00e4nger in der Sonne aufhaltet.<\/strong> Wenn m\u00f6glich, verwendet physikalische Filter, also <em>Zinkoxid<\/em> und <em>Titaniumdioxid<\/em>. LSF 15 bietet einen guten Schutz f\u00fcr jeden Tag, solange ihr euch eincremt und auch das Auffrischen nicht vergesst! Zum Sonnenbaden sollte zum LSF 30 gegriffen werden. Produkte mit LSF 50 oder h\u00f6her sind nicht n\u00f6tig, besser ist die gro\u00dfz\u00fcgige Verwendung und wiederholtes Auftragen einer Creme mit niedrigerem LSF.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">\u2018Non nano\u2019, nicht-ummanteltes <em>Zinkoxid<\/em> bietet den besten UVA\/UVB-Breitband-Sonnenschutz. Ummanteltes <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Titaniumdioxid<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> sch\u00fctzt fast ebenso gut, sollte aber nicht beim Schwimmen in chlorhaltigem Pool-Wasser verwendet werden, da sich hier die Beschichtung aufl\u00f6sen kann.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wenn m\u00f6glich, vermeidet chemische Sonnenfilter.<\/strong> Aber nehmt sie dann, wenn <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">keine<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> anderen Sonnenschutzmittel vorhanden sind und ihr vorhabt, l\u00e4ngere Zeit in der Sonne zu verbringen (denkt an Hautkrebs). Ihr solltest chemische Sonnenfilter nicht nur vermeiden, weil sie von eurem K\u00f6rper aufgenommen werden, sondern auch, weil sie durch die Sonneneinstrahlung stark zerfallen und nicht mehr wirken &#8211; das ist auch der Grund warum man sie so oft auftragen muss. Au\u00dferdem sind sie sehr sch\u00e4dlich f\u00fcr die Umwelt\u2026\u00a0W\u00e4hrend der Schwangerschaft und Stillzeit: verwendet keine chemischen!<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Sonnenstrahlen sind zwischen 10 und 16 Uhr am st\u00e4rksten. Direktes Sonnenlicht sollte w\u00e4hrend dieser Zeit vermieden werden. Besser im Schatten aufhalten. <strong>Aber Vorsicht: die meisten Sonnenschirme k\u00f6nnen UV-Strahlen nicht filtern!<\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Wird die Sonne komplett gemieden, sollte zus\u00e4tzlich das ganze Jahr \u00fcber Vitamin D eingenommen werden \u2013 vor allem in der Zeit von Herbst bis Fr\u00fchling (und wenn ihr schon mal dabei seid, nehmt auch gleich noch Vitamin K2!). <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Mehr dazu erfahrt ihr im n\u00e4chsten Artikel \u00fcber Ern\u00e4hrung &amp; Vitamine.<\/span><\/i><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die t\u00e4gliche Pflege und normales Herumlaufen nutze ich das <a href=\"https:\/\/amazingy.com\/de\/natur-bio-kosmetik-gesichtspflege\/oel-serum\/dr-alkaitis-bio-natur-organic-nourishing-treatment-oil.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Nourishing Treatment Oil<\/a> oder die <a href=\"https:\/\/amazingy.com\/de\/natur-bio-kosmetik-gesichtspflege\/tagespflege-moisturiser\/dr-alkaitis-bio-natur-organic-day-cream.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organic Day Cream<\/a> von Dr. Alkaitis und keine extra Sonnenschutzcreme.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h4><b>P.S.<\/b> <b>Anscheinend h\u00e4lt Koffein nicht nur wach: Einige Studien haben gezeigt, dass Koffein das Risiko an einigen Krebsarten zu erkranken, darunter auch Hautkrebs, verringert. Koffein beeinflusst mehrere Proteine in einer Zelle &#8211; darunter ein Enzym namens ATR (Ataxia-Telangiectasia-Rad3), dass DNA-Sch\u00e4den erkennt und bestimmte zellul\u00e4re Prozesse blockiert &#8211; um eine Reparatur der betroffenen DNA zu erm\u00f6glichen. In einer anderen Studie hatte inaktive ATR eine \u00e4hnliche Wirkung wie Koffein auf Hautzellen nach UV-Sch\u00e4den. Die Forscher schlussfolgern, dass dies darauf hindeutet, dass die UV-Schutzwirkung von Koffein &#8211; wie in fr\u00fcheren Studien dokumentiert &#8211; auf eine ATR-Hemmung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. (&#8220;<em>Noch einen Kaffee, bitte! Danke!&#8221;<\/em>)<\/b><\/h4>\n<h2><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><b>Notizen<\/b><\/em><\/span><\/h2>\n<p><strong>1) Titaniumdioxid<em>-Kristalle sind in der Regel in einer von zwei Formen zu sehen: <\/em>Rutil<em> sowie <\/em>Anastas<em>.<\/em> <span style=\"font-weight: 400;\">Die rutile Form ist stabil und hat einen besseren Wei\u00df-Effekt, w\u00e4hrend die anatase Form weniger grob und daher besser geeignet f\u00fcr Gesundheitsprodukte und Nahrungsmittel ist. In Sonnenschutzprodukten sollte nur die rutile Form verwendet werden, das ist leider aber nicht immer der Fall. Vor wenigen Monaten\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.foe.org\/news\/archives\/2013-03-05-tests-reveal-potentially-toxic-titanium-dioxide-in-sunscreens-cosmetics\"><span style=\"font-weight: 400;\">warnte die australische Regierung vor Produkten von Nivea, L\u2019Oreal und Proctor &amp; Gamble, da diese Firmen unstabile Titaniumdioxid-Nano-Partikel in ihren Sonnenschutzmitteln verwenden.<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-weight: 400;\">Warum das schlecht ist? Einige Hautkrebsarten werden durch UV-induzierte freie Radikale verursacht. Daher wird von medizinischen Autorit\u00e4ten ein starker UVA\/UVB-Breitband-Sonnenschutz empfohlen. Studien haben aber gezeigt, dass die anatase Form des <em>Titaniumdioxids<\/em> (und im Besonderen die Nano-Partikel des anatasen <em>Titaniumdioxids<\/em>) die Bildung freier Radikale beg\u00fcnstigen kann \u2013 vor allem wenn es Sonnenlicht und Wasser ausgesetzt ist. Daher ist die Verwendung in Hautpflegeprodukten jeglicher Art nicht zu bef\u00fcrworten. Anatases <em>Titaniumdioxid<\/em> ist ein aggressiver Hersteller von freien Radikalen \u2013 vor allem wenn man es mit rutilem <em>Titaniumdioxid<\/em> vergleicht.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-weight: 400;\">2008 konnte festgestellt werden, dass Nano-Partikel des anatasen <em>Titaniumdioxids<\/em> in Sonnenschutzmitteln mit UV-Sonnenstrahlen reagiert und sogar die Beschichtung von Stahld\u00e4chern in wenigen Wochen abbricht. Zurecht wurde besorgt \u00fcber die Bedenklichkeit dieses Inhaltsstoffes diskutiert, bis 2010 italienische Forscher explizit davor gewarnt haben, dass Nano-Partikel des anatasen <em>Titaniumdioxid<\/em> in der Lage sind &#8220;beinahe alle organische Materialien zu zerst\u00f6ren.&#8221;<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>2) <em><b>Chemische Sonnenschutzfilter zerst\u00f6ren Korallenriffe.\u00a0<\/b><\/em><span style=\"font-weight: 400;\">Laut einer bekannten Studie von Roberto Danovaro und seinem Team von der Marche Polytechnic Universit\u00e4t in Ancona\/ Italien verursachen Sonnenschutzprodukte irreversible Sch\u00e4den an Korallenriffen. 10 % der weltweiten Riffe sind mittlerweile von Sonnenschutzmittel-induziertem Ausbleichen bedroht. Die Studie tr\u00e4gt den Titel \u2018<em>Sunscreens Cause Coral Bleaching by Promoting Viral Infections<\/em>\u2019 und wurde 2008 in der Fachzeitschrift <em>Environmental Health Perspectives<\/em>\u00a0ver\u00f6ffentlicht.<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-weight: 400;\">Demnach landen jedes Jahr zwischen 4000-6000 Tonnen (4400-6600 US Tonnen) Sonnenschutzmittel im Meerwasser. Vier oftmals verwendete Inhaltsstoffe sind bereits in geringer Konzentration f\u00fcr das Ausbleichen der Korallen verantwortlich und diese sind:<\/span><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong><em>oxybenzone<\/em>\u00a0<\/strong>(<em>benzophenone-3<\/em>) \u2013 Sonnenschutz mit gesundheitssch\u00e4dlicher Wirkung.<\/li>\n<li><strong><em>butylparaben<\/em>\u00a0<\/strong>&#8211; Konservierungsstoff mit gesundheitssch\u00e4dlicher Wirkung.<\/li>\n<li><strong><em>octinoxate<\/em>\u00a0<\/strong>(<em>ethylhexyl methoxycinnamate<\/em>) &#8211; Sonnenschutz mit gesundheitssch\u00e4dlicher Wirkung.<\/li>\n<li><strong><em>4-methylbenzylidene camphor<\/em>\u00a0<\/strong>(4MBC) &#8211; <span style=\"font-weight: 400;\">Sonnenschutz mit gesundheitssch\u00e4dlicher Wirkung. (In Europa und Kanada noch erlaubt, aber nicht in den USA oder Japan.)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Andere Faktoren wie globale Erw\u00e4rmung, Umweltverschmutzung und andere (leichtsinnige) menschliche Handlungen sind selbstredend eine gr\u00f6\u00dfere Bedrohung f\u00fcr Korallenriffe als Sonnenschutzmittel. Auch wenn dies der Fall ist, sollten wir trotzdem nicht die Resultate dieser Forschung ignorieren. Vereinzelt gab es Kritik an der Studie, die allerdings ziemlich solide ist, von anderen Forschern gegengelesen wurde und somit durchaus ernst zu nehmen ist. <strong>Jeder, der in der N\u00e4he von Korallenriffen Schwimmen oder Schnorcheln geht, sollte demnach bitte korallensicheres Sonnenschutzmittel verwenden, das unserer Umwelt nicht schadet!<\/strong><\/p>\n<h6><strong>Quellen:<\/strong><\/h6>\n<h6><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/215523935_Characteristics_of_raspberry_Rubus_idaeus_L_seed_oil\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/215523935_Characteristics_of_raspberry_Rubus_idaeus_L_seed_oil<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.cancer.org\/cancer\/cancercauses\/sunanduvexposure\/skincancerpreventionandearlydetection\/index\">http:\/\/www.cancer.org\/cancer\/cancercauses\/sunanduvexposure\/skincancerpreventionandearlydetection\/index<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/health\/ph_risk\/committees\/sccp\/documents\/out222_en.pdf\">http:\/\/ec.europa.eu\/health\/ph_risk\/committees\/sccp\/documents\/out222_en.pdf<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.biblioscreen.helioscreen.fr\/Reglementation-Comission\/SCC_Florida_Presentation.pdf\">http:\/\/www.biblioscreen.helioscreen.fr\/Reglementation-Comission\/SCC_Florida_Presentation.pdf<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/personalcaretruth.com\/2011\/01\/does-titanium-dioxide-cause-free-radical-damage\/\">http:\/\/personalcaretruth.com\/2011\/01\/does-titanium-dioxide-cause-free-radical-damage\/<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.skincancer.org\/prevention\/sun-protection\/sunscreen\">http:\/\/www.skincancer.org\/prevention\/sun-protection\/sunscreen<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.smartskincare.com\/skinprotection\/sunblocks\/sunblock_titanium-dioxide.html\">http:\/\/www.smartskincare.com\/skinprotection\/sunblocks\/sunblock_titanium-dioxide.html<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sciencebasedmedicine.org\/the-great-sunscreen-cover-up\/\">http:\/\/www.sciencebasedmedicine.org\/the-great-sunscreen-cover-up\/<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC1128750\/pdf\/176.pdf\">http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC1128750\/pdf\/176.pdf<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/libcloud.s3.amazonaws.com\/93\/15\/3\/2814\/UniQuest-Report-C01161.pdf\">http:\/\/libcloud.s3.amazonaws.com\/93\/15\/3\/2814\/UniQuest-Report-C01161.pdf<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2291018\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2291018\/<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22115978\">http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22115978<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.foe.org\/news\/archives\/2013-03-05-tests-reveal-potentially-toxic-titanium-dioxide-in-sunscreens-cosmetics\">http:\/\/www.foe.org\/news\/archives\/2013-03-05-tests-reveal-potentially-toxic-titanium-dioxide-in-sunscreens-cosmetics<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/229310828_Depletion_of_the_protective_aluminum_hydroxide_coating_in_TiO2-based_sunscreens_by_swimming_pool_water_ingredients\">https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/229310828_Depletion_of_the_protective_aluminum_hydroxide_coating_in_TiO2-based_sunscreens_by_swimming_pool_water_ingredients<\/a><\/h6>\n<p>&#8211; Barker P. &amp; Branch A. (2008). The interaction of modern sunscreen formulations with surface coatings. Prog Org Coatings 62: 313\u2013320 (study done on Colorbond roofs, mentioned in press release)<br \/>\n&#8211; Rampaul A., Parkin I. P. &amp; Cramer L. P. (2007). Damaging and protective properties of inorganic components of sunscreens applied to cultured human skin cells. Journal of Photochemistry and Photobiology A: Chemistry 191: 138-148<br \/>\n&#8211; 2010 study by Italian scientists: Tiano L., Armeni T., Venditti E., Barucca G., Laura Mincarelli L. &amp; Damiani E. (2010) Modified TiO2 particles differentially affect human skin fibroblasts exposed to UVA light. Free Radical Biology &amp; Medicine 49:408\u2013415<br \/>\n&#8211; Hanny Roskamp, Dr. in chemistry<br \/>\n&#8211; Lots of other reports from the FDA, EU and Australian food, drug &amp; health authorities<\/p>\n<h5><a href=\"https:\/\/www.pinterest.com\/pin\/116319602852250877\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pin it<\/a>! 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