{"id":12947,"date":"2016-02-09T13:57:22","date_gmt":"2016-02-09T12:57:22","guid":{"rendered":"http:\/\/amazingy.com\/magazine\/de\/?p=12947"},"modified":"2016-08-24T12:45:47","modified_gmt":"2016-08-24T10:45:47","slug":"die-konmari-methode-7-tipps-um-richtig-aufzuraeumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amazingy.com\/magazine\/de\/die-konmari-methode-7-tipps-um-richtig-aufzuraeumen\/","title":{"rendered":"Die KonMari-Methode: 7 Tipps um richtig aufzur\u00e4umen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ihr Buch ist eigentlich \u00fcberall. In Zeitungsl\u00e4den an Flugh\u00e4fen und Bahnh\u00f6fen, in Bibliotheken und Buchl\u00e4den. Selbst in der Stra\u00dfenbahn sieht man das Buch von Marie Kondo, Japans Aufr\u00e4um-K\u00f6nigin. Mittlerweile hat sie weitere B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht und ihr Gesicht taucht immer \u00f6fters in Talkshows und Morgenmagazinen auf, und zwar auf der ganzen Welt. Dort gibt sie uns Tipps und Tricks, wie man aufr\u00e4umt und zwar richtig. <\/strong><\/p>\n<p>\u201cMagic Cleaning: Wie richtiges Aufr\u00e4umen Ihr Leben ver\u00e4ndert\u201d ist inzwischen ein internationaler Bestseller und wurde allein im ersten Jahr nach dem Erscheinen \u00fcber 1 Millionen mal verkauft. Kondo l\u00f6ste regelrecht einen Trend aus und ver\u00e4nderte das Zuhause von Millionen auf der ganzen Welt. Denn aufr\u00e4umen kann jeder lernen.<\/p>\n<p>Um ehrlich zu sein war ich nach den ersten paar Kapiteln nicht der gr\u00f6\u00dfte Fan von Frau Kondo. Anscheinend hat sie einen ziemlich starken Putzfimmel und war ziemlich schnell, wenn es darum ging, Sachen einfach wegzuwerfen, egal ob es ihre eigenen waren oder jemand anderes geh\u00f6rten. Hauptsache Platz schaffen. Sie geht zun\u00e4chst auf ihre Kindheit ein, da sie damals schon den Drang versp\u00fcrte, in ihrem ganzen Zuhause aufzur\u00e4umen. Schnell verschwanden mehr und mehr Dinge und auch das Sortieren ihrer \u00fcbrigen Gegenst\u00e4nde machte ihr Spa\u00df. Trotzdem war sie nie zufrieden bis wirklich alles, was zu entbehren war, auch wirklich in die M\u00fclltonne wanderte.<\/p>\n<p>Das Buch liest sich gut und enth\u00e4lt eine Menge Tipps und Ideen f\u00fcr ein ordentliches Zuhause, trotzdem erschien sie mir oft etwas zu radikal.<br \/>\nAuch wenn ich nicht all ihre Methoden guthei\u00dfen kann, bin ich doch \u00fcberrascht, wie viele ihrer Anweisungen ich befolgt habe und am Ende muss ich zugeben, dass ich sogar etwas anders \u00fcber die Dinge, die ich besitze, denke.<\/p>\n<p>Dank der KonMari-Methode sieht meine Wohnung nicht nur sauber und freundlich aus, sondern erscheint mir sogar etwas gr\u00f6\u00dfer. Und das war schlie\u00dflich das, was mich am meisten \u00fcberzeugt hat. Denn wenn man auf 48m\u00b2 mit einem Freund und zwei Katzen lebt, ist jedes bisschen Platz ein gro\u00dfer Gewinn. Und deshalb hab ich hier die 7 besten Tipps aus Marie Kondos Buch f\u00fcr euch:<\/p>\n<h2>1. Fange beim Ausmisten mit den einfachen Dingen an<\/h2>\n<p>Jetzt fragst du dich sicher, was \u201eeinfache Dinge\u201c sind. Kondo meint damit Sachen, wie z.B. Kleidung. Es ist viel einfacher sich von einem alten Pullover zu trennen und erst mal den Schrank in Angriff zu nehmen, als bei dem ganzen Kleinkram, wie Souvenirs und Fotos anzufangen, mit denen du Emotionen und Erinnerungen verbindest. Marie gibt dir deshalb den Tipp: Beim Aussortieren immer da anfangen, wo du die kleinste emotionale Bindung hast. Zum einen geht es schneller und das wiederum motiviert dich weiterzumachen.<\/p>\n<h2>2. Weniger ist mehr<\/h2>\n<p>Diesen Satz kennen wir wohl alle, aber hier hat er nochmal eine ganz wichtige Bedeutung. Je weniger materielle Dinge du hast, desto mehr wirst du diese Dinge auch sch\u00e4tzen. H\u00f6rt sich vielleicht erst einmal etwas komisch an, aber es stimmt. Kondo meint damit, dass uns z.B. ein Schal viel mehr bedeuten wird, wenn wir nicht weitere 23 St\u00fcck zuhause im Schrank h\u00e4ngen haben. Sie geht so weit, dass sie sich sogar bei den Dingen bedankt, wenn sie ihre Arbeit getan haben. Ich selbst rede zwar nicht mit meiner Handtasche, aber die Idee an sich ist ziemlich gut. Denk einfach selber mal dar\u00fcber nach. Wenn du nur jeweils eine Sache aus einer Reihe von Dingen haben kannst, wirst du immer deinen Favoriten ausw\u00e4hlen und er wird dies auch bleiben. Sp\u00e4testens beim n\u00e4chsten Kaufrausch f\u00e4llt dir dann auf, dass du eigentlich gar nichts brauchst.<\/p>\n<h2>3. Du musst nicht jedes Geschenk behalten<\/h2>\n<p>Ja, du hast richtig gelesen. Die h\u00e4ssliche Vase, die dir deine Tante irgendwann mal in die Hand gedr\u00fcckt hat. Der peinliche Schl\u00fcsselanh\u00e4nger, den du zu deinem 16. Geburtstag bekommen hast. Das Buch, welches du \u201eunbedingt\u201c lesen musst, weil deine beste Freundin es so toll fand und es seitdem aber nur Staub ansammelt. All diese Dinge kannst du weghauen. Nat\u00fcrlich sagt uns unser Gewissen da, dass bei Geschenken ja die Geste z\u00e4hlt und man deshalb selbst das unpassendste Geschenk behalten muss. Falsch. Wenn es keinen Nutzen erf\u00fcllt und dein Leben nicht aufwertet, hat es auch nichts bei dir zu suchen.<\/p>\n<h2>4. Verschenke deinen eigenen Krempel nicht an andere<\/h2>\n<p>Das ist eigentlich etwas, was mein Freund sehr gerne macht. Wenn er etwas hat, was ihm selber nicht mehr gef\u00e4llt oder er nicht benutzt, wird es einfach weiter verschenkt. Vielleicht gef\u00e4llt es ja jemanden anderem? Marie sagt hier jedoch, dass dies nicht nur ein riesiger Fehler ist, sondern auch ziemlich egoistisch. Wenn du das Objekt selbst nicht leiden kannst, wieso muss dann jemand anderes damit leben? Nat\u00fcrlich gibt es hier auch Ausnahmen zu dieser Regel, aber generell gilt: Wenn du es nicht willst, schmei\u00df es weg.<\/p>\n<h2>5. Zeige deine aussortierten Sachen nicht deiner Familie oder Freunden<\/h2>\n<p>Ein weiterer Tipp von Kondo, den ich wirklich selbst anwenden muss. Denn immer, wenn ich anfange bei mir auszumisten, will es der Zufall, dass meine Mutter ganz in der N\u00e4he ist und vorbeischauen m\u00f6chte. Bevor ich irgendetwas sagen kann, w\u00fchlt sie schon durch meine T\u00fcten mit alten Klamotten und zieht hier und da mal ein T-Shirt oder eine Jacke raus. Denn die Sachen seien ja noch gut, warum also wegschmei\u00dfen? Heimlich macht sie dann ihre Tasche auf und sammelt Kleidung f\u00fcr sich und meine Oma ein. Ich verdrehe dann meistens die Augen und lasse sie mit ihrer vollgestopften Tasche ziehen. Doch das muss ein Ende haben. Gebe nicht nach so wie ich und halte deine Mutter oder beste Freundin auf. Ich hab einiges gelernt aus Kondos Buch, aber vor allem, dass man nicht mit seinem Kram die Wohnung anderer zum\u00fcllen soll. Es gibt einen Grund, warum du dich von diesen Sachen trennst. Sei stark und bleib bei deiner Entscheidung.<\/p>\n<h2>6. Alte Klamotten sind nicht zum herumgammeln da<\/h2>\n<p>Das kennen wir alle. Unsere liebsten Leggings haben ein Loch, doch anstatt sie wegzuwerfen, ziehen wir sie einfach Zuhause an. Sieht ja dann keiner. Es gibt ein neues Wort f\u00fcr solche Kleidung: Loungewear. Also Klamotten zum Herumlungern. Kondo glaubt nicht an Loungewear sondern daran, dass man immer gut gekleidet sein sollte, denn nur so f\u00fchlt man sich wohl. Und irgendwo hat sie Recht. Frage dich mal selber, f\u00fchlst du dich nicht wohler, wenn du gut angezogen bist? Tr\u00e4gt sch\u00f6ne Kleidung nicht zu unserem Wohlbefinden bei? Meiner Meinung nach sollten wir auch s\u00fc\u00dfe Klamotten anhaben, selbst wenn wir nur auf der Couch liegen und Netflix schauen. Unser Schrank ist sowieso schon zu voll, also gib deinen alten, kaputten Hosen und Shirts nicht auch noch Platz auf deiner Kleiderstange.<\/p>\n<h2>7. Irgendwann kommt nicht.<\/h2>\n<p>Auch diesen Fehler machen wir alle mal. \u201eIrgendwann passe ich wieder in dieses Kleid.\u201c \u201eIrgendwann benutze ich diese coole, moderne Backform und backe einen Kuchen damit.\u201c \u201eIrgendwann lerne ich dieses Instrument zu spielen.\u201c Alle Irgendwanns sind eigentlich nur faule Ausreden, um den ein oder anderen Gegenstand noch l\u00e4nger bei sich verstauben zu lassen. Hier muss ich wirklich sagen, dass Marie Kondo recht hat: Irgendwann existiert nicht. Der Tag Irgendwann wird nicht kommen, also kannst du die Sachen gleich entsorgen. Bring es hinter dich und schlie\u00dfe mit Irgendwann ab. Du wirst erleichtert sein, glaub mir.<\/p>\n<p><strong>Weniger ist mehr<\/strong><\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich sagen, dass es Marie Kondo wirklich geschafft hat, mein eigenes Denken etwas zu ver\u00e4ndern und sie kann dir auch helfen, dein eigenes Zuhause sch\u00f6ner, heller und vielleicht auch etwas \u201eleerer\u201c zu gestalten. Wir kennen alle das tolle Gef\u00fchl, wenn wir etwas schweres loslassen k\u00f6nnen. Du wirst dich wirklich besser f\u00fchlen, wenn du erkennst, dass man mit der KonMari-Methode nicht nur leichter aussortiert, sondern danach auch viel leichter Ordnung h\u00e4lt. Also: das n\u00e4chste Mal, wenn du Lust hast, etwas Platz in deinen eigenen vier W\u00e4nden zu schaffen, nimm dir diese 7 Tipps zu Herzen. Du wirst \u00fcberrascht sein, wie einfach Aufr\u00e4umen sein kann.<\/p>\n<p><strong>Hast du dieses Jahr schon ausgemistet oder sogar Marie Kondos Buch gelesen? Von welchen Dingen hast du dich getrennt und auf was k\u00f6nntest du niemals verzichten? Teile deine Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihr Buch ist eigentlich \u00fcberall. In Zeitungsl\u00e4den an Flugh\u00e4fen und Bahnh\u00f6fen, in Bibliotheken und Buchl\u00e4den. 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