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Maison de
la Lumiere – Spende gesammelt!

Written by Floris, 2 years ago, 0 Comments

Als Ingy und ich Amazingy begonnen haben, wollten wir mehr als ‚nur’ einen Online-Shop betreiben. Wir wollten nicht nur verkaufen, sondern ein Gefühl der Zufriedenheit um uns herum schaffen – ich hoffe ihr wisst, was ich meine, falls ihr schonmal bei uns bestellt habt. Obendrein wollten wir etwas Gutes in der Welt tun. Natürlich wäre es ein Leichtes, einfach eine bestimmte Menge Geld an eine Wohltätigkeitsorganisation zu spenden. Das Problem mit Wohltätigkeitsorganisationen ist aber, dass man nie weiß wo und ob überhaupt das Geld ankommt. Jeder kennt doch die Geschichten von Vorsitzenden solcher Organisationen, die in €80.000-teuren Autos zur Arbeit fahren und einen 6stelligen Gehaltscheck bekommen.

Deswegen hatte ich mit Ingy die Idee, kleine Charityprojekte durch Amazingy zu unterstützen. Wir wollten die Projekte selbst auswählen,  uns beteiligen und engagieren und die Leute im Hintergrund persönlich kennen. Doch wo sollten wir anfangen? Kannten wir denn jemanden, der in solche Projekte involviert war? Und wie es manchmal so ist, wurde uns die Antwort auf dem Silbertablett serviert – in der Gestalt einer e-mail von Kims Eltern. Ich bin nun wirklich nicht abergläubisch, aber manchmal scheint das Universum ein bisschen nachzuhelfen, oder?

Doch zunächst, wer ist Kim van Grinsven?

Wir haben Kim am Strand von Barcelona während des Sonar Festivals kennengelernt. Sie war die Freundin einer Freundin und wir alle verlebten ein paarlustige Nächte mit viel spanischem Wein aus Tetra Paks und Tanzen bis uns die ersten Sonnenstrahlen anlachten. Danach liefen wir uns gelegentlich über den Weg und grüßten, aber mehr auch nicht. Wir hatten sie dann schon einige Jahre nicht mehr gesehen, als wir plötzlich eine e-mail ihrer Eltern erhielten, die auch an alle anderen Leute aus Kims Adressbuch ging. Im Wesentlichen besagte sie, dass Kim während Ihres Afrikatrips mit einem alten Wohnmobil (nicht zu vergessen, dass sie ein hübsches, junges, blondes Mädchen ist) in Senegal landete, wo sie sich jetzt für Straßenkinder engagiert. Wenn ihr helfen wollt: Kim kann jeden Cent, den ihr übrig habt, für Medizin, Sachen, Essen, etc. gebrauchen. Im Anhang waren noch einige ziemlich bedrückende und dennoch wunderschöne Bilder von Kim und “ihren“ Kindern. Ingy und ich mussten beide weinen. Unser erstes Projekt war geboren!

Ihr müsst wissen, dass zu diesem Zeitpunkt noch kein Maison de la Lumiere oder etwas in der Art geplant war, Kim war lediglich dort, um zu helfen (und wahrscheinlich um ein bisschen mit den Jungs zu flirten). Doch nach der e-mail kamen so viele Leute auf Kim zu, dass sie beschloss ihr kleines Projekt zu einer offiziellen Stiftung zu machen. Zu sagen, dass das Ganze ganz gut lief, wäre eine glatte Untertreibung: ihre sozusagen noch in den Babyschuhen steckende Stiftung erreichte nicht nur den ANBI Status (was bedeutet, dass Geschenke steuerlich abgesetzt werden können) schon im ersten Jahr – etwas, dass kaum eine Charity von sich behaupten kann; außerdem erbringt sie den Nachweis vollständiger Tranparenz und hat extrem niedrige Fixkosten.

Wir versuchten sie so gut wir konnten zu unterstützen. Wir standen in regem e-mail Kontakt und entwickelten – neben unseren üblichen Arbeiten an Amazingy.com – die Website für ihre Stiftung. Außerdem entschieden wir uns Geld für sie zu sammeln – für jede Bestellung auf Amazingy geht ein bestimmter Prozentsatz unseres Umsatzes (nicht des Gewinns!) an eines unserer Charityprojekte. Je mehr wir geben können, desto besser. Wir freuen uns sagen zu können, dass wir bis dato €1000 für Maison de la Lumiere gesammelt haben. Und das hätten wir nicht ohne euch, unsere Kunden, geschafft. Hiermit also ein großes DANKESCHÖN an euch!

Die ersten €500 haben wir Kim schon vor einiger Zeit überwiesen. Sie konnte damit folgendes besorgen:

– nahrhafte Lebensmittel
– 32 Paar Schuhe und Kleidung für jedes Kind
– Medizin (derzeit wütet eine Augeninfektionsepidemie)
– Hygieneartikel (Zahnbürsten, Seife, Waschmittel, etc)
– Unterricht (Französisch), Notizblöcke und Stifte
– ein Haus, in dem die Kinder unterrichtet werden
– Verbesserungen an diesem Haus (Dachbau, Wände streichen, etc)
– und zu guter  Letzt: ein paar Fußälle!

Die restlichen €500 haben wir letzten Monat überwiesen. Von diesem Geld können Kim und ihr Team das Zuhause der Kinder mit fließendem Wasser versorgen. Das macht schon so viel aus! Mehr Infos findet ihr auf http://maisondelalumiere.org/water-from-the-tap/

Vergesst auf keinen Fall die Fotos oben auf dieser Seite anzuschauen, um euch ein Bild davon zu machen, wie viel Kim mit einer relativ geringen Spende schon ausrichten konnte! Und wenn ihr Lust auf mehr bekommt, dann könnt ihr auf ihrer Website als Volunteer anheuern (das wird ein Urlaub, denn ihr nie vergesst!) oder etwas Geld spenden.

Und jetzt auf zu unserem nächsten Projekt. Mehr Infos dazu bald!

Floris

 

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